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Ziele SMART definieren

Ziele SMART definieren
20. August 2017 Fabian Fröhlich

SMART? Ziele? Für was das? Zuallererst mal – Du bist super zufrieden mit Deinem Leben, auch wenn andere sich über Dich aufregen? Du weißt ganz genau, wo es für Dich hingehen soll? Wo Du in einigen Jahren stehen willst?  Dann bringt Dich dieser Blogpost wohl nicht so sehr weiter.

Für alle anderen: Bitte, Bitte, Bitte weiter lesen.

Ziele sind extrem wichtig für ein glückliches, erfülltes und angstfreies Leben. Einfach dafür, damit Du weißt, wohin Deine Reise gehen soll.

Ziele sind extrem wichtig, aber nur die halbe Miete – wenn überhaupt. Viel wichtiger ist zu wissen, wo Du generell hin willst mit Deinem Leben. Die absolute Basis also. Sonst definierst Du vielleicht etwas, was gar nicht Deinen Werten entspricht.

So geht es SMART

Ziele sind in diesem Kontext Dinge, die Du in 1-3 Jahren erreichen willst. Das besondere an meiner Definition ist, dass definierte Ziele bestimmte Merkmale erfüllen müssen. Diese Merkmale kannst Du Dir gut mit dem Wort SMART merken, wobei jeder Buchstabe für ein Merkmal steht.

Hierfür stehen die einzelnen Buchstaben

S  wie spezifisch: Du solltest Dein Ziel so konkret wie möglich und NICHT vage formulieren.

M wie messbar: Kannst Du Dein Ziel irgendwie messen, sei es quantitativ (mit einer Zahl) oder qualitativ (auf einer Skala von gut bis schlecht)?

A wie akzeptiert: Ist das Ziel für Dich, Dein Umfeld, Deine Firma, … wünschenswert? Unterstützen Dich andere Leute und Du Dich selbst dabei? Steht Du selbst wirklich dahinter?

R wie realistisch: Kann das Ziel erreicht werden? Oder ist es völlig unmöglich, wie zum Beispiel aus reiner Menschenkraft zum Mond springen zu wollen oder 50 Meter groß zu werden?

T wie terminiert: Dein Ziel braucht ein festes Datum bzw. Zeitraum an / in dem es erreicht werden soll und erreicht werden kann

Hier mal ein Beispiel wie du Ziele SMART definierst

Ich will bis zum 31.12.2017 (terminiert), 145 kg Bankdrücken für eine Wiederholung (messbar) schaffen. Gerade (03.08.2017) bin ich bei 130kg (realistisch) und ich habe mich zusammen mit meinem Trainingspartner auf dieses Ziel verständigt (akzeptiert) und meine Ernährung, Trainingsplan und Regeneration darauf angepasst. Dieses Ziel ist extrem konkret definiert (spezifisch).

Nach der Definition Deiner Ziele nach den hier genannten Kriterien solltest Du Dir überlegen, was Du tust oder nicht mehr tun darfst wenn Du Deine Ziele NICHT erreichst. Wenn Du Deine Ziele nicht erreichst, sagst Du für Dich selbst, dass es 1 Monat keinen Sex gibt, oder Du gibst Deinem besten Kumpel 100€ und sagst, dass er es bei Nichterreichung an die NPD als Spende in deinem Namen überweisen soll. Da Du natürlich kein Spender der NPD sein willst, hast Du einen richtig großen Ansporn, Dein Ziel zu erreichen.

Auch hier wieder ein Beispiel: Falls ich mein oben genanntes Bankdrück-Ziel nicht erreiche, werde ich einen Monat komplett auf den Süßigkeiten (ja, auch auf den leckeren Apfelkuchen meiner Oma) verzichten.

Fazit

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen. Bitte sattle das Pferd aber nicht von hinten auf. Sorge dafür, dass Deine Basis die Richtige ist. Entscheide nicht, dass Du Fußballspieler in der 3ten deutschen Bundesliga, was durchaus möglich ist, werden willst. Du darauf aber eigentlich gar keinen Bock hast.  Schaue zuerst für Dich z.B. mit Hilfe von nach Dingen wie „Was Du nicht magst“, „Was Du magst“ und „Was Deine Werte sind“. Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei. Dein Fabian.
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